Das Engadin

Das Engadin, ein Kunstmarktbrennpunkt

Am Anfang waren die Künstler, die das magische Licht und die majestätische Natur malten: Max Ernst, Otto Dix, Giovanni Segantini, Giovanni Giacometti, Andrea Robbi …
Dann kam die Nachfrage nach Kunstgalerien, als die immer mehr werdenden, betuchten Engadin-Liebhaber ihre Häuser mit Kunst schmücken wollten. Den ersten Schritt, zeitgenössische, internationale Kunst in eine Galerie ins Engadin zu holen, machte in den 1970ern Bruno Bischofberger, die anderen folgten dem Magnetismus des Tales.

Und heute explodiert die Engadiner Kunstszene, zu einem neuen „glokalen“ global-lokalen, internationalen Brennpunkt, den die immer neuen Kunstakteure und Kunstanlässe befeuern.
Mit der Eröffnung im Winter 2018/2019 einer Dependance von Hauser & Wirth in St.Moritz und dem Privaten „Muzeum Susch“ im Unterengadin, besiegelte das Engadin seine starke und einmalige Position im internationalen Kunstkosmos.

Widersprüche und unbestrittene Magie machen die Kunstwelt im Engadin aus. Hochkarätige Kunst in einer zum Teil archaischen Landschaft, fernab vom Trubel der Grossstadt. Hier passiert noch viel, das nicht an die grosse Glocke gehängt wird, hier entschleunigen die Kollektoren und geniessen Privatsphäre. Doch viele Ausstellungen und Vernissagen sind berichterstattungswürdig. Über 100 Kunstakteure machen die Kunstszene hier aus. Teils kleine Akteure, aus lokalem Handwerk geboren, die vom Magnetismus “der Grossen” profitieren, teils sind es “Mega-Galerien”, die den Kontakt zu den Einheimischen brauchen.
“St.Moritz Art News” : Diese Plattform soll einen Überblick über die vielschichtige und engmaschige Kunstszene des Engadins verschaffen, diese bündeln, und sich einer aktuellen Berichterstattung widmen.

 

Die Engadiner Perlenkette

Obwohl St. Moritz namensprägend für die Webseite ist, so versteht sich die Plattform
als Informationsquelle, Repräsentation und Vernetzungsfundament
für alle Kunstakteure und Kunstinteressierten des ganzen Engadins und Auswärtige.
Denn wie Perlen fädeln sich die Engadiner Gemeinden auf den Faden des Inns zu einer wundersamen Perlenkette.
Und wie Teile eines GesamtJuwels, müssen alle Engadiner Kunstakteure zusammenfinden, denn nur gemeinsam wirkt die Strahlkraft nach Aussen maximal.