Das Engadin,
ein Kunstmarkt ohnes Gleichen

Am Anfang waren die Künstler, die das magische Licht und die majestätische Natur malten: Giovanni Segantini, Giovanni Giacometti, Andrea Robbi, Robert Berry, Turo Pedretti, Max Ernst, Otto Dix, Giovanni Segantini….

Dann kam die Nachfrage nach Kunstgalerien, als die immer mehr werdenden, betuchten Engadin-Liebhaber ihre Häuser mit Kunst schmücken wollten. Den ersten Schritt machte in den 1970ern und 80er Bruno Bischofberger , indem er zeitgenössische, internationale Kunst und Künstler (Foto: Bischofberger mit Warhol, Basquiat & Clemente)  ins Engadin holte. Die Anderen folgten - und so wurde der dem Magnetismus der Zeitgenössischen Glokalen Kunstszene des Tales geebnet.

Entschleunigend und pulsierend zugleich ist die Kunstwelt im Engadin. Hochkarätige Kunst in einer zum Teil archaischen Landschaft, fernab vom Trubel der Grossstadt. "Slow Art" ist der Begriff der hier gerne verwendet wird, der darauf hinweist, dass das Engadin nicht nur "Anti-White-Cube" ist, sondern, dass man in einem ersten schritt, die Mühe der Anreise auf sich nehmen muss um Kunst zu sehen, ähnlich einer Pilgerfahrt und man dann in einem zweiten Schritt, in einer fast meditativen Art, diese Kunst auch wirklich geniesst. 

Hier passiert noch viel, das nicht an die grosse Glocke gehängt wird, hier entschleunigen die Kollektoren und geniessen Privatsphäre. Doch viele Ausstellungen und Vernissagen sind berichterstattungswürdig. Über 100 Kunstakteure machen die Kunstszene hier aus. Teils kleine Akteure, aus lokalem Handwerk geboren, die vom Magnetismus “der Grossen” profitieren, teils sind es “Mega-Galerien”, die den Kontakt zu den Einheimischen brauchen.

“St.Moritz Art News” : Diese Plattform soll einen Überblick über die vielschichtige und engmaschige Kunstszene des Engadins verschaffen, diese bündeln, und sich einer aktuellen Berichterstattung widmen.

Die Engadiner Perlenkette

Obwohl St. Moritz namensprägend für die Webseite ist, so versteht sich die Plattform
als Informationsquelle, Repräsentation und Vernetzungsfundament
für alle Kunstakteure und Kunstinteressierten des ganzen Engadins und Auswärtige.
Denn wie Perlen fädeln sich die Engadiner Gemeinden auf den Faden des Inns zu einer wundersamen Perlenkette.
Und wie Teile eines GesamtJuwels, müssen alle Engadiner Kunstakteure zusammenfinden, denn nur gemeinsam wirkt die Strahlkraft nach Aussen maximal.